Übungstag

smoking_headÜbungsblatt: Grundlagen des Wirtschaftensmodul1_uebungstag_blatt1

  1. zweiseitig & einseitig verpflichtend: Bürgschaft
    einseitig & zweiseitig verpflichtend:Kündigung
  2. Gutgläubigkeit des Erwerbers bezgl. der Eigentumsverhältnisse und die Ware ist weder gestohlen noch verloren gegangen noch sonstwie abhanden gekommen sein.
  3. – an Kalender gebunden
    – Freizeichnung (keine Bindung an das Angebot)
    – unter Anwesenden sofort
    – unter Abwesenden nach üblicher Frist
  4. Bedürfnis: allgemeiner Wunsch, einen vorherrschenden Mangel zu beseitigen. Verlangen nach physischer Existenzerhaltung.
    Bedarf: = Bedürfnis + Kaufwille
    das konkrete, greifbare Verlangen nach bestimmten Gütern zur Befriedigung der eigenen Bedürfnisse. Es wird mit Kaufkraft (Geld) abgedeckt.
    Nachfrage: Bedarf + Kaufkraft
    gilt als Teil des Bedarfs, der seine Wirksamkeit am Markt durch eine Kaufentscheidung erhält.
  5. Dienstvetrag: es wird die Erbringung eines bestimmtes Dienstes vereinbart. Die Bezahlung erfolgt nach Erbringung dieses Dienstes. Personenbezogen.
    Werkvertrrag: ein bestimmter Erfolg wird vereinbart. Die Bezahlung erfolgt nach Fertigstellung. Ergebnisbezogen.
  6. Minimalprinzip: Minimaler Input bei festgelegtem Output.
    bsp: bestimmtes Auto kaufen zu möglichst niedrigem Preis
    Maximalprinzip: Maximaler Output bei fixem Input.
    bsp: Für einen festgelegten Geldbetrag möglichst viele Extras beim Autokauf bekommen.
  7. Primär-, Sekundär, Tertiärsektoren:
    Rohstoffe, Handwerk&Industrie, Handel&Dienstleistung

    1. Primär
    2. Sekundär
    3. Primär
    4. Tertär
    5. Tertiär
    6. Primär
    7. Sekundär
  8. – Zielsetzung
    – Planung
    – Organisation
    – betriebswirtschaftliche Kontrolle
    – Präsentation
  9. Erwerbswitschftl.: Gewinnmaximierung
    Gemeinwirtschftl.: Kostendeckung bzw. Verlustminimierung
  10. – äußere Willensbekundung (innerer Tatbestand)
    – Erklärungswille und Geschäftswille (äußerer Tatbestand)
  11. Fähigkeit von Personen WE abzugeben und entgegenzunehmen
    0-6,99 Jahre: nicht geschäftsfähig (ebenso Geisteskranke Personen)
    7-17,99 Jahre: beschränkt gf.
    ab 18: gf.
    WE von beschr. Geschf. bedarf Genehmigung des gesetzl. Vertreters
  12. menschliche Fehler und die Vertragstreue können angefochten werden.
    1. Erklärungsirrtum (verschreiben, versprechen)
    2. Übermittlungsirrtum (Bote)
    3. Inhaltsirrtum (falsche Begriffe verwendet)
    4. Eigenschaftsirrtum (wesentliches Merkmal falsch verstanden)
    5. arglistige Täuschung
    6. widerrechtliche Drohung
    Konsequenzen:
    – Vetrag ist dann von Anfang an nichtig
    – Abgabe und Zugang der Anfechtung gg. Vetragspartner
    – Rückgabe der Leistungen
    – Ersatz des Vetrauensschadens
  13. a) Kaufvertrag kommt durch zwei Willenserklärungen zustande, schlüssiges Handeln (1. Antrag durch Abgabe der Bestellung, 2. Annahme durch Versandbestätigung per Email).
    b) Einigung und Übergabe (also Empfang des Paketes)
  14. Inhalt und Echtheit der WE werden bestätigt.
    bsp: Immobilienkauf für den Teil der Einigung (Auflassung), Gründung einer AG oder Vereins
  15. Sitten- und Gesetzwidrigkeit: Kauf von artgeschützten Tieren
    Formnichtigkeit: Kauf von Haus ohne not. Beurkundung / Eintragung GB
    Scherzerklärung: Ich verkaufe Dir mein Haus für 50 Cent
    Scheinerklärung:
  16. Gesetze werden vom Parlament erstellt, Verordnungen auf Basis von Gesetzen von der Exekutiven erlassen
  17. a) freie Güte = in ausreichender Menge vorhanden, so dass keine Knappheit entsteht und die Nutzer in keiner Konkurenz zueinander stehen
    bsp.: Atemluft, Sonnenlicht, Meerwasser, etc.
    b) Sachgut = körperlicher Gegenstand
    bsp.: Haus
    c) Immaterielle Güter = nicht anfaßbar
    bsp.: Lizenzen
    d) Verbrauchsgut und Gebrauchsgut
    bsp.: Taschentuch, Käsesemmel,
    e) Konsumgut = alle Güter, die man im Haushaltsbereich verwendet
    bsp.: Kühlschrank im Haushalt

Übungsblatt: Rechtsformen der Unternehmen

modul1_uebungstag_blatt2

  1. wesentliche Merkmale Personengesellschaft anhand der OHG
    1. mind. 2 Gesellschafter
    2. jeder Gesellschafter ist zur Leistung verpflichtet und berechtigt
    3. persönliche Haftung der Gesellschafter (unveränderlich)
und zwar: unbegrenzt,
    4. solidarisch, unmittelbar
    5. kein Mindestkapital erforderlich
    6. Abstimmung nach Köpfen
    7. OHG ist keine juristische Person
  2. 3 Arten Kaufleute
    1. Istkaufmann
      jeder der ein Gewerbe betreibt und oberhalb der Grenzen des Kannkaufmanns liegt
      bsp. ein Warenhaus
    2. Kann
      kaufmann
Gewerbetreibender unterhalb gewisser Grenzen
kann sich eintragen lassen in HR
      bsp.: Kleingewerbetreibender (Kiosk)
    3. Formkaufmann
      Kfm. aufgrund der Rechtsform
      bsp. Kapitalgesellschaften (AG, GmbH)
  3. rechtsererzeugend: durch Eintrag ins HR wird der Kaufmann zum Kaufmann
    bsp: GmbH oder AG
    rechtsbezeugend: durch Eintrag ins HR wird der bereits gesetzlich existierende Kaufmann bekannt gemacht
    bsp: Kleingewerbetreibender, der sein Gewerbe in GmbH wandelt und sich ins HR eintragen läßt
  4. Rechenaufgabe
    A: 50.000 / 31.3. +20.000
    B: 80.000
    C: 100.00 / 30.6. -20.000
    Gewinn: 249.400   /   4%   /   5:5:2 (12 Anteile)a) VD
    A: 2.000 + (3/4 x 4% x 20.000) = 2.600
    B: 3.200
    C: 4.000 – (1/2 x 4% x 20.000) = 3.600
    SUMME VD: 9.400

    b) RG = G-VD = 240.000
    240.000 / 12 = 20.000 pro Anteil

    c) A: 102.600
    B: 103.200
    C:  43.600

  5. GmbH
    1. Merkmale
      1. Satzung (=Gesellschaftervertrag)
      2. ist jur. Person
      3. notaruielle Beurkundung erforderlich
      4. Stimmrecht und Gewinnverteilung nur nach relativem Kapital
      5. konstitutive Eintragung
    2. Nachschußpflicht:
      Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung können die Gesellschafter verpflichtet werden, nachträgliche – über die Stammeinlagen hinausgehende – Einzahlungen (sogenannte Nachschüsse) zu leisten. Voraussetzung ist eine entsprechende Regelung in der Satzung, die diese Möglichkeit eröffnet.
      Quelle: Link
  6. GmbH & Co. KG
    KG mit einer GmbH als Komplementär mit einer durch Rechtsform GmbH beschränkten Haftung.

    1. beschränkte Haftung des Komplementäs
    2. stabiler Fortbestand
    3. steuerliche Vorteile
  7. AG
    Grundkonstruktion: Kapital von vielen unabhängig von der eigentlichen Leitung und Verantwortung über das Unternehmen

    1. Aufsichtsrat (AR)
    2. Hauptversammlung (=beschlussfassendes Organ: Gewinnverwendung, Entlastung Vorstand, wählt AR)
    3. Vorstand (=GF)
    4. juristische Person
    5. Satzung (not. begl.)
    6. Eintrag HRB
    7. Aktionär
  8. rechtlicher Name des Kaufmanns unter dem er seine Geschäfte abwickelt seine Unterschrift setzt klagen und verklagt werden kann.
    1. öffentlichkeit der Firma
      Kaufmann muss immer offenlegen, wer er ist
    2. ausschließlichkeit der Firma
      Name darf nur einmal vorkommen und nicht zu Verwechslungen führen
    3. Veräußerungsverbot
      Verkauf des Namens ohne Betrieb verboten
  9. Einzelunternehmung:
    1. Vorteile:
      1. flexibel in Geschäftsausrichtung
      2. kein Mindestkapital
    2. Nachteile:
      1. alleiniges Geschäftsrisiko
      2. geringe Kreditwürdigkeit
  10. KG ist Personengesellschaft und bildet sich aus Komplementär (Vollhafter) und Kommanditist (Teilhafter)
    1. Rechte
      1. Vetorecht
      2. Gewinnanspruch
    2. Pflichten
      1. Einlagepflicht
      2. Verluste mittragen
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