05 – KVM installieren unter Ubuntu Linux

kvmaus: http://www.computerwoche.de/a/kvm-workshop-fuer-ubuntu,2519926

Kernel Virtual Machine

Kernel Virtual Machine (KVM) ist ein verhältnismäßig neues Virtualisierungsystem für Linux. KVM wird vorwiegend zur Server-Virtualisierung eingesetzt, also immer dann, wenn mehrere Linux-Server-Distributionen auf einem einzigen physikalischen Rechner auszuführen sind. Dieser Workshop führt Sie in die Grundzüge von KVM ein.

Seinen größten Unterstützer findet KVM in Red Hat. Dessen Distribution Red Hat Enterprise Linux setzt seit Version 6 bei der Virtualisierung voll auf KVM, das damit Xen ablöst. Daneben bietet Red Hat auch spezielle Virtualisierungssysteme an und begibt sich so mit KVM in direkter Konkurrenz zu VMware. Es muss aber durchaus nicht Red Hat Enterprise Linux sein: Nahezu jede gängige Linux-Distribution ist geeignet, um KVM auszuprobieren und kennenzulernen. Als Basis für diesen Workshop dient Ubuntu 12.04 LTS.

 

KVM installieren unter Ubuntu Linux

Um KVM und die dazugehörenden Administrationswerkzeuge und -bibliotheken zu installieren, führen Sie unter Ubuntu die folgenden Kommandos aus:

apt-get install qemu-kvm libvirt-bin virt-manager
adduser <loginname> libvirtd

Das adduser-Kommando fügt den angegebenen Benutzer zur libvirtd-Gruppe hinzu. Das ist notwendig, damit die KVM-Werkzeuge ohne root-Rechte ausgeführt werden können. Damit die Änderung wirksam wird, müssen Sie sich aus- und neu einloggen.

Zuletzt überprüfen Sie mit dem Kommando kvm-ok, ob Ihre CPU die für KVM erforderlichen Virtualisierungsfunktionen enthält. Das Ergebnis muss so aussehen:

kvm-ok
INFO: /dev/kvm existsKVM acceleration can be used

Wenn Ihr Rechner mit einer CPU ohne Virtualisierungsfunktionen ausgestattet ist, können Sie die Virtualisierungsfunktionen dennoch testen. Die Virtualisierung erfolgt dann durch QEMU statt durch KVM. Die virtuellen Maschinen laufen dann allerdings um den Faktor vier bis fünf langsamer.

Der Manager für die virtuellen Maschinen kann jetzt gestartet werden. Von einem Terminal aus mit # sudo virt-manager


 

 

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