OOP – Analyse eines objektorientierten Problems

Die Analyse eines Problems,, welches durch die objektorientierte Programmierung gelöst werden soll, geschieht in fünf Schritten:

  1. Anforderungen erfassen
    Was muss die Anwendung tun? Welche Probleme müssen gelöst werden?
    Tipp: aufschreiben!
  2. Anwendung beschreiben
    In einfacher Umgangssprache beschreiben, was der Anwender später machen und dürfen soll. Kurz und knapp halten. Zum Beiepiel mit „Use-Cases“ und „Use-Stories“ – Technik.
    Nicht zu Gedanken in diesem Schritt machen.
  3. Objekte herausarbeiten
    Ausgangspunkt um die eigentlichen Klassen zu identifizieren. Dafür verwendet man die bereits entwickelten Beschreibungen und davon die wichtigsten Ideen. Der Rest wird verworfen. Nicht alles wird zu einer Klasse, aber bestimmt der Großteil.
  4. Interaktionen definieren
    Hier wird formal beschrieben wie die Objekte miteinander interagieren. Bspw. „Bankkonto eröffnen“, „Raumschiff explodieren“, usw. Dadurch versteht man auch besser wozu die Objekte dienen und welches Verhalten sie haben müssen.
  5. Klassendiagramm erstellen
    Visuelle Darstellung der Objekte und Interaktionen. Hier wird man konkret.

EinEinfachesKlassendiagramm

(Quelle: video2brain.com: Programmieren lernen – objektorientiertes Design)
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